Reynaldo Ari apaza – K‘akachi                           zurück

Der Künstler Reynaldo K`akachi hat seinen Künstlernamen dem
Dorf Kakachi entliehen, aus dem seine Ayamare-Vorfahren vor
über 40 Jahren nach Lima gekommen sind. Kakachi ist ein Dorf
mit ca. 100 Einwohnern, in dem das Leben ähnlich wie vor 500
Jahren verläuft. Es liegt in der Nähe des Titicacasees. Er selbst
bezeichnet sich als Wanderer zwischen den Welten, weil er sich
diesem Dorf ebenso verbunden fühlt , wie der Stadt Lima in der
er aufgewachsen ist und inzwischen auch Deutschland, wo er
seit 8 Jahren einen großen Teil des Jahres verbringt.
Seine gelebte Kultur setzt er auf sehr individuelle Weise in seinen
Bildern um. Neben Pachamama, der Mutter Erde, die häufig den
Hintergrund bildet, sind immer wiederkehrende Elemente zu finden,
wie wir sie von alten Geweben und Keramiken der Kulturen
Paracas, Mochica, Tiahuanaco und der Inka kennen. Weitere
Themen in seiner künstlerischen Arbeit sind die Dualität des
Lebens, wie Sonne und Mond, männlich und weiblich, hell und
dunkel und immer wieder der musikalische Dialog. Wir begegnen
auch mythologischen Wesen und Tiermenschen. Durch eine
spezielle Grundierung aus Sand und Ölfarbe erhalten seine auf
Leinwand, Holz und Stein gebannten Arbeiten ihre besondere
Plastizität.
Reynaldo K`akachi wurde am 4. August 1960 in Lima, Peru geboren-

1982 – 1989 absolvierte er ein Kunststudium an der Escuela Nacional
Superior Autonoma de Bellas Artes del Peru mit Diplom.
1984-1995 –Gründer und Leiter der Kultur – und Sikuris-Gruppe K`akachi in Lima.
1988 erster Aufenthalt in Europa.
1989 –1995 Leiter und Dozent der Kunstwerkstatt YATICHAWI,
1993-1996 Aufenthalte in Europa.
1996 Organisation der Künstlergruppe – Expresión Peru.
Seit 1999 ist er Mitglied des BBK, Bundesverband bildender Künstler und Künstlerinnen
Seit 1983 hat er an zahlreichen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen
in Peru, Deutschland und 2003 auch in den USA teilgenommen.
Mensaje de Kolibri
2000
Mischtechnik auf Leinwand
60 x 50 cm