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Christoph Fischer

Christoph Fischer wurde 1956 in Mayen/Eifel geboren.
1974-1977 Dekorateurlehre in Neuwied.
1977-1978 Ateliergehilfe beim Bildhauer Georg Ahrens in Wabern/Eifel und Köln.
1981-1982 Studium an der Fachhochschule für Kunst und Design, Köln , Bildhauerklasse Prof. Karl Burgreff.
1982-1987 Studium an der Hochschule für bildende Künste in Bremen bei Prof. Bernd Altenstein.
Seit 1991 freischaffend tätig.

Arbeiten im öffentlichenRaum in Worpswede, Bremen, Göttingen,Oldenburg und Leer.

Zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen.

Prof. Bernd Altenstein sagt zu den Arbeiten von Christoph Fischer:
"Das Volumen seiner Arbeiten wird von gegeneinander gesetzten Flächen bestimmt, die an ihren Berührungskanten aufbrechen, rau und schwielig. Die plastische Form, ihr Umriss, bewahren Proportionen und Merkmal des Tierleibes, erscheinen aber mit der stumpfen Terrakotte-Oberfläche der rissigen Erde zugehörig.
Grösser kann die Distanz zur herkömmlichen Form der Tierplastik kaum sein. Das Tier erscheint hier nicht als Symbol einer Macht oder als Zeichen des Besitzerstolzes, es ist nicht Kuscheltier und auch nicht exotische Skurilität. Das Tier gibt hier den Analsss zu einer Auseinandersetzung mit der Endlichkeit alles Kreatürlichen - unserer Endlichkeit.

Er nähert sich dem Thema Tier - seinem Thema - über das Fragment, dem immer neuen Versuch, etwas Ganzes in der Skulptur zu erreichen. Aufbrüche der Formen, Überschreitungen des Bekannten und Torsierungen werden zu werkbestimmenden Merkmalen. Fischers Tierskulptur entwickelt sich aus der Formvorstellung und nicht vor dem Tigerkäfig im Zoo. Das löst ihn aus der Tradition deutscher Tierbildhauer.

Menschen spielen im Kontext mit Tieren hier nur die Rolle der Staffage und der Zuordnung zu seinem Umfeld, sind aber nie dominant im plastischen Entwurf. Die Spiegelung eigener Bedingtheit in der Tierskulptur weicht heiterer Betrachtung der unerschöpflichen Natur."


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Keramik und Eisen
60x40x15cm